Das richtige Bürsten der Haare

Das Bürsten der Haare ist eine tägliche Routine von uns allen. Lange und kurze Haare werden entknotet, entwirrt und gepflegt. Dabei wird den Haaren ein frisches Aussehen verliehen und sie lassen sich mit Hilfe der Bürste gut frisieren. Viele sind sich jedoch nicht bewusst, dass bei der falschen Wahl der Bürste die Haare strapaziert und geschädigt werden können. Deshalb ist für gesundes und gepflegtes Haar die Bürstenwahl und deren Qualität sehr wichtig. 

Haarebürsten ist nicht nur für die Schönheit

Das Haarebürsten ist nicht nur für die Schönheit sehr wichtig, sonder auch für die allgemeine Gesundheit des Körpers und der Haare.

Über den Tag verteilt nehmen wir viele Stoffe auf und unser Körper ist damit beschäftigt unsere System sauber zu halten. Deshalb werden Abfallprodukte produziert, die wieder aus unserem Organismus entfernt werden müssen. Unter anderem geschieht dies auch über unsere Kopfhaut.

Besonders in der Nacht arbeitet unser Körper daran sich zu reinigen und nicht erwünschte Stoffe loszuwerden. Werden diese Stoffe an die Hautoberfläche transportiert, so können sie die Poren verstopfen. Deshalb ist es besonders morgens sehr wichtig die Kopfhaut durch Bürsten von Schüppchen und Abfallprodukten zu befreien.

Das entstehende Serum auf unserem Kopf ist allerdings nicht nur ein Abfallprodukt aus Schweiß, Talg und Schüppchen, sondern auch die beste Pflege für unsere Kopfhaut und Haare. Deshalb sollten wir es nicht negativ bewerten, sondern es wertschätzen. Es hat die Aufgabe uns vor Wind, Sonne und Regen zu schützen. Die Haare werden weniger strapaziert, fühlen sich stark sowie gesund an und beugen Spliss vor. Deshalb ist dass Haare waschen nur mit Wasser eine tolle Sache, denn die Kopfhaut kann bedürfnisorientiert arbeiten und bekommt das beste Ergebnis geliefert.

Qualitätsmerkmale einer Bürste

Kamm, Plastikbürste oder Naturborstenbürste, die Auswahl an angebotenen Haarbürsten ist riesengroß. Oft entscheiden wir in einem Bruchteil einer Sekunde, auf welches Produkt unsere Wahl fällt. Dabei spielen Aussehen der Verpackung, dem netten Werbespruch darauf oder dem für uns angemessenen Preis eine große Rolle.

Doch das Haarebürsten ist besonders bei der Anwendung der No-Poo-Methode sehr wichtig. Mit der Bürste sollte man sich lange und sorgfältig die Haare kämmen können, ohne das es unangenehm an der Kopfhaut wird oder an den Haaren ziep. Die Struktur der Haare darf nicht angegriffen werden und der Talg sollte sich problemlos vom Haaransatz bis in die Spitzen verteilen lassen. Die Borsten sollten dabei so fein sein, dass sie lose Hautschüppchen und Schmutz aus den Haaren entfernen. Zusätzlich sollten die Kopfhaut dabei nicht gereizt, sondern leicht massiert werden.

Bürsten aus Plastik und Metall tragen leider nicht zu einer schonenden Haarpflege bei. Sie schonen höchstens den Geldbeutel. Doch damit unsere Qualitätsanforderungen erfüllt werden, spielen das Material, die Form des Bürstenkopfes und die Borsten eine große Rolle. Besonders natürlich verwendete Produkt und Rohstoffe sind angemessen und tragen zu einer schonenden Pflege bei.

Die Wildschweinborstenbürste

Wildschweinborstenbürste

Die Wildschweinborstenbürste gehört zu den Naturhaarbürste, die ich aus Erfahrung und dem Umstieg von einer Plastikbürste, nur wärmstens empfehlen kann.

Die Wildschweinborstenbürste ist nicht nur für das Haare waschen ohne Shampoo sehr gut geeignet sonder für die allgemeine Haarpflege sehr zu empfehlen.

Anforderungen & Funktion

Die Borsten sind bei der Wildschweinborstenbürste aus natürlichem Material und sanft zu Kopfhaut und Haaren. Die Wilschweinhaare sollten fest im Bürstenkopf eingearbeitet sein, damit sie nicht herausgezogen werden können. Die Längen der Borsten sollten unterschiedlich lang sein, damit alle Schichten der Haare gut durchgebürstet werden können. Die besten Borsten sind die gezupften Nackenhaar, sie erkennt man an den weißen und natürlichen Spitzen.

Die Wildschweinhaare streichen unsere Haarstruktur glatt und verhindern das splissen der Haare. Durch das enge befestigen der Schweinehaare ist es außerdem möglich die Haare von Schmutz zu reinigen und den Talg sorgfältig zu verteilen.

Der Bürstenkopf selber sollte gut in der Hand liegen und sich der Kopfform anpassen. So kann der Druck auf den Kopf gleichmäßig verteilt werden Durch die Griffigkeit wird das Bürsten angenehmer und leichter.

Außerdem sollte das verwendete Holz nicht behandelt sein und keine Kunststoffborsten eingearbeitet haben. Hier habe ich Dir ein günstigeres Einsteigermodell* – welches ich mir zum Testen auch gekauft habe – und eine sehr gut bewertete Wildschweinborstenbürste* auf Amazon herausgesucht.

Alternative Bürsten

Die Wildschweinborstenbürste ist mit dem menschenähnlichem Haar, seiner Robustheit und zuverlässigen Reinigungs- sowie Verteilungsmethode sehr beliebt und absolut empfehlenswert.

Allerdings möchte nicht jeder auf Wildschweinborsten zurückgreifen, weil entweder der Gedanke an die Wildschweinhaare oder das bewusste Leben als Veganer einen davon abhalten. Daher gibt es für vegan lebende Menschen eine umweltfreundliche Bürste aus Pflanzenfasern. Die Borsten aus Mexicofibre, sind aus widerstandsfähige Blattfaser einer in Mexiko beheimateten Kakteenart. An die Qualität einer Wildschweinborstenbürste reicht sie leider nicht ganz heran und man muss Abstriche bei der Standfestigkeit der Borsten machen.

Die Sisalbürste ist mehr für dünne und mittellange Haare geeignet. Die Borsten sind weich und angenehm auf der Kopfhaut. Allerdings schaffen die Borsten es nicht, den Talg in den Haaren zu verteilen, alle Haarschichten zu erreichen und eine Massagewirkung zu erzielen.

Richtig Bürsten

Die Haare sollten für die optimale Pflege mindestens einmal am Tag für ein paar Minten gebürstet werden. Bewährt haben sich die altbekannten 100 Bürstenstriche, die schon seit Zeiten durchgeführt wurden.

Dabei sollten alle Seiten am Kopf berücksichtigt werden. Kopfüber vom Hals zur Mitte, seitlich von den Ohren zur Mitte und vom Scheitel in die Haarlänge. Bei dicken Haaren kann man in Absetzen bürsten. Beim Bürsten sollte man immer vom Haaransatz bis in die Spitzen bürsten. Dabei wird der Talg anständig verteilt und der Ansatz sieht nicht fettig aus.

Das Bürsten am Morgen ist besonders wichtig, weil die angesprochenen Abfallprodukte der Nacht auf der Hautoberfläche lagern. Damit die Poren nicht verstopfen und die Haare frisch aussehen, ist es deshalb am sinnvollsten sich am Morgen die meiste Zeit für die Haare zu nehmen.

Am Abend dient das Bürsten zur Entspannung. Eine Wildschweinborstenbürste ist sehr sanft zur Kopfhaut und hinterlässt ein entspanntes Gefühl. Nebenbei werden feine Partikel und Schüppchen aus dem Alltag entfernt.

Die Reinigung

Die Haarbürste kann sehr schnell fusselig werden, weil sie besonders bei der No Poo Methode, den Schmutz entfernt und den Talg annimmt. Zur Reinigung kann man nach dem Gebrauch und nach Bedarf ein mildes Shampoo oder eine Seife nehmen.

Die Bürste kann zunächst mit einem normalen Kamm (ein Tuppierkamm ist feiner) oder einem speziellen Reinigungskamm von dem groben Schmutz befreit werden. Im Anschluss wird die Bürste nass gemacht und mit dem Reinigungsmittel eingerieben. Unter fließendem Wasser wird nun der Schmutz abgerieben und ggf. nocheinmal der Kamm zur Hilfe genutzt. Mit den Borsten nach unten liegend kann die Bürste auf einem Handtuch trocken.

Bitte lass die Bürste nie im Wasser liegen, weil dann das Holz und die Borsten aufquellen können. Wenn dass Holz einmal sehr trocken wirkt, dann kannst Du einen kleinen Tropfen Öl auf dem Holz verteilen.

Mit der Wildschweinborstenbürste solltest Du viel Jahre oder sogar Jahrzehnte auskommen, wenn Du sie schön pflegst und sie gut behandelst.

Lass es Dir gut gehen, Sina

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